Für die Pfingstrosen-Fans unter den Müttern

Für alle, die die riesigen Blüten der Pfingstrose mit ihren spektakulären Farben mögen, erzählen wir hier ein Märchen von einem Kaiser, dessen Liebe sie erst möglich gemacht hat.
Pfingstrosen haben viele Fans, auch am Muttertag. Kein Wunder, erzählt ein chinesisches Märchen davon. Danach gab es im Palastgarten des Kaisers Huan eine wundervolle Blume, die in der ganzen Welt kein anderer hatte. Diese wurde vom Kaiser so verehrt, dass er zur Blütezeit alles andere – auch seine Gemahlin - vergaß und nur verzückt vor der blühenden Blume im Garten saß.

Mit der Zeit wurde die Kaiserin eifersüchtig und befahl dem Palastgärtner, die Pflanze während des Winters bis auf die Wurzel abzuschneiden. Sie hoffte, dass sich die Pflanze nicht mehr erholen und sich der Kaiser ohne diese Blume wieder vermehrt ihr zuwenden würde.
Der Gärtner tat, was die Kaiserin wollte. Da ihm der Kaiser aber zugleich leidtat, suchte er eine Blume, die der früheren entfernt ähnlichsah und pfropfte sie auf die Wurzel der abgeschnittenen Blume auf.

Und siehe da: Im Frühling trieb die Wurzel nicht nur Stängel und Blätter aus, sondern auch eine Blume, die sogar noch schöner war als jene zuvor. Die Pfingstrose war geboren. Der Kaiser aber war über die Geschicklichkeit seines Gärtners so entzückt, dass er ihn mit Reichtümern überhäufte.

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