Rosen für Parfüms und Kosmetika

Rosen haben die Kreativität auf vielen Gebieten angeregt. Auch in der Beauty-Welt. Hier finden Sie Spannendes über Rosenwasser, Rosenöl, Rosenparfüm und Riechfläschchen.
Schon früh versuchten Menschen, den Duft von Rosen einzufangen. So beispielsweise die Babylonier, die schon ca. 1500 v. Chr. Rosenblütenblätter in Fett tauchten, um sie zu konservieren. Aus Persien hingegen stammt vermutlich die Destillation von Rosenöl, die später auch im antiken Rom bekannt war.
Da Rosenduft anregend wirkt und „die Sinne betört“, war es nicht verwunderlich, dass ihn auch die Kurtisanen entdeckten.
Dort war die übermäßige Verwendung von Rosenparfüm schon fast sprichwörtlich. Selbst im 17. Jh. nannte man Bordelle in Deutschland deshalb noch „Rosenhäuser“ und käufliche Damen „Rosengässlerinnen“. Im 18. Jh. war die Rose Bestandteil der unterschiedlichsten Duft-Rezepte und erreichte punkto Wertschätzung ihren Höhepunkt. Rosenwasser sprudelte damals nicht nur aus „Parfümbrunnen“ und wurde als Duftwasser in Räumen versprüht.
Vielmehr kamen auch Riechfläschchen mit Essenzen in Mode, die zu neun Teilen aus Essig und einem Teil aus Rosenöl bestanden.
Heute ist der Duft von Rosen aus Parfüms und Kosmetika nicht wegzudenken. Apropos Parfüm: Das Wort ist von „per fumum“ (durch Rauch) abgeleitet und darauf zurückzuführen, dass man aromatische Stoffe schon früh auch durch Räuchern freisetzte.

Willkommen im Rosenparadies

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